Claudia Gutting
Hamburg

22 Eile mit Weile

Überraschende Perlen im neuerdings angesagten Stadtquartier.


Startpunkt: U-Bahnstation Hammer Kirche

Dann ausgiebig die denkmalgeschützte Hammer Kirche bewundern. 50ziger Jahre Architektur, wunderbar! Hinter der Kirche findet man einen historischen Friedhof mit alten Grabsteinen und bekannten Persönlichkeiten aus der Hamburger Geschichte. Aha, hier sind sie also gelandet. Kein schlechtes Plätzchen für die Ewigkeit. Nun gut, weiter in den bemerkenswerten und wiederum denkmalgeschützten Hammer Park. Die schöne Anlage aus den 20ziger Jahren erkunden und gerne etwas am Teich oder im Kräutergarten verweilen. 

Zufrieden verlassen wir den Park, gehen ein Stück den Hammer Steindamm entlang und sehen schon einen spitzen großen Hut zwischen den Häusern durchlugen. Bald stehen wir vor dem mächtigen Zombeckturm Hasselbrook, einem alten Hochbunker und Denkmal aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf einer Infotafel erfahren wir, dass der Bunker besichtigt werden kann. Vielleicht am Tag des offenen Denkmals - das merken wir uns für den nächsten Ausflug. 


Neben dem Turm steht noch ein interessantes Rotklinkergebäude mit Türmchen und Zwiebel. Zwiebeltürme findet man in Hamburg eher selten. Auch ist es keine Kirche, sondern war einmal ein Bahnhofsgebäude. Was es hier so alles gibt. 

Wir schlängeln uns weiter durch den grünen Jacobipark, der unschwer erkennbar an den alten Grabmälern vor langer Zeit einmal ein Friedhof war (und es ist auch tatsächlich noch schön ruhig hier); wandern weiter auf dem Grünstreifen an der Kantstraße entlang - und stoßen direkt auf den Eilbek-Kanal mit seinen Grünanlagen.  

Dann halten wir uns links und ab jetzt können wir laufen oder Fahrrad fahren bis zur Außenalster – immer an der Eilbek entlang. Eine wundervolle Tour. Viel Grün und Hausboote im Wasser. Fast wie in Amsterdam. Auch in Hamburg sollen es mehr werden. Wohnraum auf dem Wasser; eigentlich logisch für eine Hafenstadt.

Und es wird noch immer schöner. Nach dem Kuhmühlenteich geht es am Mundsburger Kanal entlang und schon erkennen wir die ersten weißen Segel auf einer großen Wasserfläche. Ahhhh. Die Außenalster! Hier können wir uns noch auf den Alsterwiesen am Schwanenwik ein nettes Plätzchen suchen, chillen und dann zur nächsten HVV – Haltestelle, z.B. „Graumannsweg“ laufen. Und den Heimweg antreten. Oder doch lieber noch ein längeres Weilchen an der Außenalster bleiben.

Halber Tag und auch mit dem Fahrrad nett

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